NF525 in Frankreich, KassenSichV in Deutschland, RKSV in Österreich, Fiskalizacija in Kroatien, VeriFactu in Spanien, RT in Italien, eKasa in der Slowakei… Vergleichen Sie die 27 EU-Regelwerke und prüfen Sie in 10 Sekunden, ob Ihr Einzelhandels-, Gastronomie- oder Dienstleistungsprojekt betroffen ist.
Konformität prüfenDie 27 Mitgliedstaaten haben die Mehrwertsteuer-Betrugsbekämpfung mit unterschiedlichen Architekturen umgesetzt. Das anwendbare Modell zu identifizieren ist der erste Schritt zur Compliance.
Bulgarien, Griechenland, Ungarn, Italien, Lettland, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei: von der Steuerbehörde zugelassenes, physisch versiegeltes Gerät, das einen Beleg mit Fiskalnummer und manipulationssicherem Speicher druckt.
Frankreich (NF525), Portugal (AT), Spanien (VeriFactu): Ihre Software muss von einer akkreditierten Stelle zertifiziert sein und jede Transaktion im SAF-T-Standardformat an die Verwaltung exportieren.
Kroatien, Slowenien, Slowakei, Polen, Ungarn, Rumänien, Griechenland (myDATA), Spanien (VeriFactu/TicketBAI): jeder Beleg wird beim Druck via HTTPS an den Server der Steuerbehörde gesendet, die eine eindeutige Kennung zurückgibt, welche auf dem Beleg gedruckt wird.
Deutschland (TSE), Österreich (RKSV), Frankreich (NF525-Hardwarevariante): BSI/A-Trust-zertifizierte kryptografische Komponente, die jede Transaktion signiert und Speicherintegrität sowie Nachverfolgbarkeit bei Steuerprüfungen sicherstellt.
Zypern, Estland, Finnland, Irland, Luxemburg, Niederlande (freiwilliges KBA-Siegel), Schweden (Schwelle 20 000 €): kein Pflichtgerät, aber die Buchführungs- und Mehrwertsteuerregeln gelten vollständig.
Daten verifiziert April 2026 — Richtkosten ohne Wartung und Schulung. Klicken Sie auf die Quelle, um den offiziellen Text einzusehen.
Drei Fragen, zehn Sekunden: Betriebsland, Branche, Jahresumsatz — Sie erhalten eine personalisierte Compliance-Übersicht.
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BoostPro AI begleitet Gründer und Übernehmer in den 27 EU-Ländern — Auswahl der zertifizierten Software, Compliance-Dossier, Inbetriebnahme des Kassenprozesses.
Kostenlose Diagnose startenNein. Das französische Anti-Mehrwertsteuerbetrugsgesetz (NF525), die deutsche KassenSichV oder das italienische RT zielen auf physische B2C-Transaktionen (Bargeld, Karte, Scheck im persönlichen Kontakt). Fernverkäufe mit elektronischer Rechnung unterliegen anderen Vorschriften (Peppol EN 16931, ViDA 2030). Ein reiner Online-Shop ohne Präsenzkasse fällt nicht unter die Kassenzertifizierung.
Die Einrichtungskosten reichen von 0 € (Länder ohne Zertifizierung: CY, IE, LU, FI, EE, CZ seit 2023) bis 2 500 € (deutsche TSE, belgische HORECA-GKS, spanische VeriFactu mit Installation und digitalem Zertifikat). Typische jährliche Folgekosten: 60 bis 500 € (Zertifikatserneuerung, regulatorische Updates, Anbieter-Abo). Unser Vergleich oben zeigt Land für Land Spannen, Stand April 2026.
NF525 (Frankreich) zertifiziert eine Software anhand von vier Kriterien — Unveränderlichkeit, Sicherheit, Aufbewahrung, Archivierung — durch eine akkreditierte Stelle (Infocert, AFNOR Certification, LNE). TSE (Deutschland) erfordert ein BSI-zertifiziertes kryptografisches Modul, das mit der Software verbunden ist: es signiert jede Transaktion und speichert die Spur im Hardwarespeicher. Frankreich akzeptiert auch USB-Stick-Lösungen, die der TSE gleichgestellt sind. Beide Modelle verfolgen dasselbe Anti-Mehrwertsteuerbetrugsziel mit unterschiedlichen Architekturen.
Die Sanktionen variieren stark: 7 500 € pro nicht konformer Software in Frankreich (Artikel 88 LF 2018), bis zu 25 000 € pro Kasse in Deutschland (§379 AO), 30-tägige administrative Schließung in Rumänien, 20 % des Umsatzes in Spanien unter TicketBAI, 100 bis 500 € pro Beleg in Griechenland. Die Prüfung kann sechs Geschäftsjahre zurückreichen. Die Sanierung erzwingt den Erwerb der Ausrüstung sowie die Nachzahlung der angenommenen hinterzogenen Mehrwertsteuer.
ViDA (VAT in the Digital Age, beschlossen März 2025) harmonisiert die B2B-Rechnungsstellung und Mehrwertsteuermeldung, betrifft aber nicht direkt die Fiskalisierung von Einzelhandels- und HORECA-Kassen. Jeder Mitgliedstaat behält seinen nationalen Rahmen. Eine Konvergenz könnte über myDATA (Griechenland), VeriFactu (Spanien) und die belgische GKS-Erweiterung entstehen — alle drei Modelle basieren auf Echtzeit-Übertragung an die Steuerbehörde. Der wahrscheinliche De-facto-Standard für 2030 wird «online + elektronische Signatur + SAF-T-Export» sein.